LAMAS

lama
Das Lama ist eine aus den südamerikanischen Anden stammende, domestizierte Kamelform, der auch mit den Alpakas und Guanakos verwand ist. Das Tier ist sehr elegant und hat lange Beine und einen langen Hals. Diese Tiere werden auch in Europa, Australien und Nordammerika gezüchtet. Auf unserem Planeten leben ungefähr 3 Millionen Lamas, die Meisten in Argentinien, Chile und Peru.

Erwachsene Lamas werden 1,20 Meter hoch und wiegen 150 Kilogramm. Sie haben ein langes, braunes dichtes Fell.

Diese Tiere passen sich an das Leben in den Anden sehr gut an, denn wir finden diese auch in 4000 Tausend Meter Meereshöhe, wo die Luft schon Sauerstoffarm ist.
Lamas ernähren sich von Gräsern, krautigen Pflanzen, Sträuchern, Flechten, Blättern und Pilzen. Wenn sie keinen frisch Futter haben, dann ernähren sie sich auch vom Heu. Wenn sich ihnen die Möglichkeit bietet Wasser zu trinken, dann können schon auf einmal bis zu 10 Liter davon trinken.

Lamas sind gewohnt in Herden zu leben. Angeführt wird eine solche Herde von einem Männchen, dass das stärkste Lama ist und bei Gefahren die Herdentieren Sicherheit vermittelt. Rangkämpfe unter Hengsten werden mit wütenden Schreien und Beißen, sowie Verfolgungsjagden ausgetragen, bis sich eines der Männchen dem anderen unterordnet. Darum werden sie auch statt Haushunden eingesetzt, um Ziegen und Schafe zu beschützen.

Diese Tiere leben im Harem, denn ein Männchen lebt mit mehreren Weibchen und Jungtieren zusammen. Sie paaren sich im Sommer und anfang Herbst. Die Tragzeit dauert 12 Monate. Danach kommt ein Jungtier zur Welt, der schon 10 Kilogramm wiegt. Er wird von der Mutter 5 Monate gestillt und bleibt bei der Mutter, bis ihn sein Vater aus der Herde vertreibt.

Lamas werden Geschlechtsreif als sie 3 Jahre alt werden. Lamas eignen sich wegen ihres gutmütigen sanften Charakters sehr gut für die tiergestützte Therapie. Sie leben ungefähr 15 Jahre.



Dusan Kreslin
Copyright © 2008.
Designed by Free Flash Templates